„Smart City“: Angriff auf das Recht auf Stadt?

Workshop | Samstag 11.6. | 17–19 Uhr | Turmkneipe

Unter dem Schlagwort „Smart City“ werden seit weit mehr als einer Dekade umfassende Transformationen des öffentlichen Raums und der urbanen Strukturen vorangetrieben. Versprochen werden Nachhaltigkeit, Integration und Effizienz, Bequemlichkeit, leichte Zugänglichkeit, Sicherheit und – irgendwie demokratische – Teilhabe. „Smart Cities“ bringen Gewinner:innen und Verlierer:innen hervor. Sie verstärken bestehende Ein- und Ausschlüsse und schaffen neue. Überwachung und Steuerung bekommen durch fortschreitende Digitalisierung eine neue Dimension. Umverteilung von unten nach oben und Abhängigkeiten werden (re)produziert. „Smart Cities“ dienen der Gentrifizierung, und diese Projekte werden meist als öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP oder PPP) umgesetzt. Die Privatisierung öffentlich-rechtlicher Aufgaben steht einem Recht auf Stadt für alle entgegen. Wie wird dies im städtischen Raum sichtbar?

Als neu gegründeter Arbeitskreis werden wir in dem Workshop einige Thesen zur „Smart City“ zur Diskussion stellen.

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