Alltage erzählen – Stimmen der Stadt laut machen (Teil 1)

Workshop | Samstag 11.6. | 10–12 Uhr | Draußen im Hof

Wie lassen sich Konzepte, Ideen und Wünsche um eine solidarische Stadtgesellschaft (laut) vermitteln? Wie die Stimmen von Stadtbewohner:innen und Aktivist:innen so aufbereiten, dass sie gleichzeitig einfach zu kommunizieren sind und dabei aber nicht ihre Vielstimmigkeit/Komplexität verlieren? Zu diesen Fragen wollen wir gemeinsam denken, diskutieren und praktisch experimentieren:

Als Team aus Informationsdesigner:innen und Kulturanthropolog:innen, bringen wir qualitativ empirische Methoden zur Alltagskulturanalyse mit gestalterischen Praktiken/Tools in kollaborativen Experimenten zusammen. Im Workshop laden wir dazu ein, Konzepte, Techniken und Methoden aus der Design Anthropology im Kontext „Recht auf Stadt“ zu diskutieren und hands-on auszuprobieren. Vormittags gibt es einen kurzen Input zu Citizen-Science und Design Anthropology mit anschließendem Raum für Diskussion und Erfahrungsaustausch. Wer Lust hat, geht über den Mittag mit uns auf Wahrnehmungsspaziergänge, kommt mit Stadtbewohner:innen ins Gespräch, macht Fotos und Skizzen oder tauscht sich mit anderen RAS-Teilnehmenden aus. Ziel ist es, Geschichten und empirisches Material zu sammeln und ethnografische Methoden erproben zu können. Am Nachmittag bleibt Zeit, gemeinsam auszuprobieren, wie wir die gesammelten Eindrücke und Stimmen mit Gestaltungs-Tools zusammenbringen können. Es soll also erzählt, interviewt, gemalt, gezeichnet, geschrieben, experimentiert und gebastelt werden.

Mit: