Workshop

Kunst und das Recht auf Stadt – Chance oder never ending story?

Kunst und das Recht auf Stadt – Chance oder never ending story?

Silvia Gioberti, Kunstproduzentin
Sandy Kaltenborn, Kommunikationsdesigner
Jakob Wirth, Künstler*

Wo liegen die Unterschiede zwischen der Recht auf Stadt Bewegung und der künstlerischen Praxis, die sich einem Recht auf Stadt verschreibt? Wo liegen gemeinsame Potenziale?

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Politische Kunst schreibt sich selbst auf die Fahne für politische Ziele zu kämpfen und auch die Linien zwischen aktivistischer und künstlerischen Praxis verschmelzen in den Jahren mehr und mehr. Politische Initiativen nutzen künstlerische Sprachen wie Video, Performance oder ästhetische Konzepte für ihr Erscheinungsbild bei Protesten und Künstler:innen verwenden mehr und mehr die Sprache von aktivistischen Gruppen und tragen dies in die Kunstszene; ob klassische Banner, klare und direkte politische Forderungen oder organisieren selbst Demonstrationen.

Trotz Ähnlichkeiten gibt es in der Recht auf Stadt-Szene zwar Überschneidungen, aber auch Distanz zu Kunst und die Kunst wird oft auch zurecht als zu elitär, zu liberal und zu wenig radikal betrachtet und zu wenig „nutzbar“ für den eigenen Kampf betrachtet.

In diesem Panel/Diskussionsforum sollen zuerst einmal die Unterschiede zwischen der Recht auf Stadt-Bewegung und der künstlerischen Praxis, die sich Recht auf Stadt verschreibt, herausgearbeitet werden, bevor es dann in einem zweiten Schritt um gemeinsame Potenziale gehen wird. Dafür wird ein Fokus auf die Erfahrung aus unterschiedlichen Ecken Europas gelegt.

Silvia Gioberti, Guerilla Architects
Sandy Kaltenborn, Kommunikationsdesigner, image-shift.net
Jakob Wirth, Künstler*, stadtgewitter e. V.

So 10:00 - 11:45 Waschraum (StadtWERKSTATT)
Kunst-Workshop, Podiumsdiskussion