Workshop

Let’s organize – aber wohin? Zwischen Mieterverein, Mieter:innengewerkschaft und Stadtteilorganisation (DE & EN)

Let’s organize – aber wohin? Zwischen Mieterverein, Mieter:innengewerkschaft und Stadtteilorganisation (DE & EN)

AG Starthilfe (Berlin)
Kiezprojekt (Berlin)

Diskussion mit: - Mieter:innengewerkschaft Berlin - Solidarisch in Gröpelingen (Bremen) - Sindicato de Inquilinas e Inquilinos de Madrid - London Renters Union Auf Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung

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Seit Jahren erleben wir in Berlin und anderen Städten eine starke Selbstorganisation der Mieter:innenbewegung. Initiativen gründen sich und wehren sich (teilweise sehr erfolgreich) gegen Mieterhöhungen, energetische Sanierungen, Heizkosten-Abzocke oder den Verkauf ihrer Häuser an Spekulanten.

Doch eine Frage, die dabei häufig unbeantwortet bleibt, lautet: Wohin organisieren wir die Leute eigentlich? Was bleibt, wenn der konkrete Kampf um das eigene Haus vorbei ist, die Dynamik abflaut und Initiativen einschlafen? Welche Angebote gibt es für Menschen, die sich in solchen Kämpfen politisieren und längerfristig mietenpolitisch aktiv werden wollen? Wie können sich die vielen, kleinen Initiativen zusammentun und ihre Kräfte bündeln, um auf lokaler Ebene, aber auch landes- und bundesweit durchsetzungsfähig zu werden?

Brauchen wir die Mietervereine als Orte der Organisierung? Und wenn ja, wie müssten diese sich verändern, um zu schlagkräftigen und konfliktorientierten „Mieter:innengewerkschaften“ zu werden? Oder müssen wir solche Mieter:innengewerkschaften lieber parallel selbst aufbauen? Brauchen wir „revolutionäre Stadtteilgewerkschaften“, die sich städteübergreifend vernetzen – und wenn ja, wie kann so eine Vernetzung konkret aussehen? Und was können wir bei der Organisierung von den Erfahrungen aus anderen Städten wie Madrid oder London lernen?

Die Diskussion findet auf Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung statt.

Sa 17:15 - 19:00 Kiezraum
Organizing
Podiumsdiskussion